
v.l.: Prälat Karl-Heinz Zerrle, Maximilian Nadler, Dr. Elfriede Schießleder, Christa von Thurn und Taxis, Sozialstaatssekretär Markus Sackmann
München 30.11.2009. "Elfriede Schießleder hat die richtigen Partner gefunden, die für die Verwirklichung ihrer Vision nötig waren." Die Vorsitzende des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), Waltraud Deckelmann, ist überzeugt: Der Ehrenamtsnachweis Bayern. Engagiert im sozialen Bereich wäre ohne die Hartnäckigkeit ihrer Stellvertreterin nicht zustande gekommen.
Bei der Vorstellung des Nachweises am Montag in München würdigte Sozialstaatssekretär Markus Sackmann die Initiative des Frauenbundes und bedankte sich bei Elfriede Schießleder ausdrücklich für die Kontaktaufnahme
mit dem Sozialministerium. Die Initiatorin des Projektes war eine der Ersten, die einen Nachweis erhielt. "Teamfähigkeit, Kreativität, Rhetorik und Kommunikationsfähigkeit - all das lernt man beim Ausüben eines Ehrenamtes und darauf kommt es auch in vielen Lebensbereichen an, nicht nur im Beruf und in der Familie", sagt Schießleder.
Ihr waren am Ehrenamtsnachweis genau drei Dinge wichtig: Der Stempel des Sozialministeriums und die Unterschrift der Sozialministerin, durch den der Nachweis an Bedeutung gewinnt. Außerdem wird eine große Breitenwirkung erzielt, denn alle großen Sozialverbände sind ebenfalls Träger des Nachweises. Und dann bringt der Nachweis auch berufliche Vorteile, denn es werden die für die Ausübung des Ehrenamtes notwendigen Qualifikationen beschrieben. Daraus kann jeder Arbeitgeber erkennen, welche Fähigkeiten und Talente jemand in einem Ehrenamt eingebracht und erworben hat. So wird der Ehrenamtsnachweis Bayern eine echte Empfehlung für jeden Arbeitgeber.
Für den Bayerischen Landesverband des KDFB und seine Vorstandsfrau Elfriede Schießleder ein bemerkenswerter Erfolg nach drei Jahren, in denen viel Überzeugungsarbeit nötig war. Sichtbarer Ausdruck dieses Einsatzes für die
Ehrenamtlichen: Wer auch immer den Nachweis erhalten wird, kann auf der Urkunde nachlesen, dass er auf Anregung des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes entstanden ist.
Redaktion: Ulrike Müller-Münch