München. 08.12.2009. Ehrenamtliche werden stets mit neuen Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert. Wer eine Führungskräfteschulung beim Bildungswerk des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) besucht, gewinnt schnell Sicherheit für seine Aufgaben. "Studientage zu Themen wie ´Gelassene Selbstbehauptung´ und ´Die Macht des ersten Eindrucks´ sind für ehrenamtlich Engagierte ein Gewinn", meint KDFB-Bildungsreferentin Sandra Piduch. "Weitere Schwerpunkte sind Organisations- und Marketingfragen. Kenntnisse darin sind für Führungskräfte im Verbandsbereich heute unerlässlich", so die Bildungswerkvorsitzende und Landesvorsitzende des KDFB, Waltraud Deckelmann.
Im Bildungsprogramm 2010 werden beispielsweise die Veränderungen aufgegriffen, die Neuwahlen mit sich bringen: Steht ein Generationswechsel an? Müssen neue Vorstandsmitglieder eingearbeitet werden? Interessierte können sich dafür das nötige Rüstzeug holen. Im Herbst nächsten Jahres wird der Frauenbund sich dem Thema Verbandsmarketing zuwenden. "Da geht es um die Zukunftsfähigkeit des Verbandes vor Ort", erläutert Piduch, "also, wie bleibe ich als Verband attraktiv und schmiede ein Jahresprogramm, das Frauen jeden Alters vom Hocker reißt?"
Einen weiteren Schwerpunkt im Bildungsprogramm legt der Bayerische Landesverband auf Angebote zur Frauenspiritualität. Im Mittelpunkt steht der zweite Ökumenische Kirchentag im Mai in München. In gesellschaftspolitischer Hinsicht nimmt der Landesverband 2010 die Wirtschaftskrise in den Blick. Mit dem KDFB-Jahresthema "Klimagerechtigkeit" beschäftigt sich ein Studientag zu Textilien und Kleidung.
Die bewährten Projekte des Landesverbandes werden fortgeführt: Die Schulungen für Mittagsbetreuerinnen und die Schulungen "Lebensqualität fürs Alter" laufen seit zehn Jahren erfolgreich. Auch für die Angebote zur Trauerbegleitung gilt der Grundsatz: Frühzeitig anmelden, um sich einen Platz zu sichern.
Das Jahresprogramm ist in gedruckter Form kostenlos erhältlich und kann hier bestellt werden. Wer online einen Einblick gewinnen möchte, kann das Jahresprogramm hier herunterladen.
Redaktion: Ulrike Müller-Münch