
V. l. Franz Josef Pschierer, Maria Fischer, Stefan Bosse; Foto: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen
München 28.03.2011. Maria Fischer aus Kaufbeuren hat das Bundesverdienstkreuz erhalten. Der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes freut sich mit ihr über die Auszeichnung. "Für unseren Verband war die Mitarbeit von Maria Fischer von größtem Wert. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Fachkommission galt Alleinstehenden", so die Landesvorsitzende Elfriede Schießleder.
Maria Fischers Tätigkeit im Landesverband des Frauenbundes begann 1999; erst im vergangenen Jahr verabschiedete sie sich aus der Vorstandsarbeit. Dabei waren ihr ein gutes Miteinander in Gremien und den unterschiedlichen Verbandsebenen besonders wichtig. "Maria Fischer hat die Umstrukturierung des Familienpflegewerks 2004 begleitet und dazu beigetragen, dass das Familienpflegewerk ein selbständiger Verein mit heute 19 Familienpflegestationen wurde. Sie unterstützte damit in besonderer Weise die Weiterentwicklung des Familienpflegewerks, dem größten Anbieter von Familienpflege in Bayern." Schießleder blickt voll Hochachtung auf die Arbeit ihrer ehemaligen Vorstandskollegin zurück.
Maria Fischer engagiert sich seit 1977 auf allen Führungsebenen im Katholischen Deutschen Frauenbund. Von 1977 bis 1994 war sie Vorsitzende des ZV St. Peter und Paul in Kaufbeuren. Als Schriftführerin (bis 1995), stellvertretende Vorsitzende (1995 bis 1999) und anschließend Vorsitzende leistete sie im Diözesanverband Augsburg bis 2003 ehrenamtliche Vorstandsarbeit. Daneben war sie von 1999 bis 2004 Vorsitzende der Landeskommission Ehe-Familie-Beruf. 2002 wurde Maria Fischer in den Landesvorstand gewählt, dem sie bis zum Jahr 2010 angehörte.
Der Katholische Deutsche Frauenbund ist mit 190.000 Mitgliedern der größte Frauenverband Bayerns. Er vertritt die Interessen von Frauen in Politik, Kirche und Gesellschaft. Dem Landesverband gehören sechs Fachkommissionen an. Er nimmt zudem die Schulung von Führungskräften und Multiplikatorinnen wahr.
Redaktion: Ulrike Müller-Münch