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Trauer um Charlotte von Enhuber

Charlotte von Enhuber

28.02.11
Aktuelles, Pressemitteilung:

Trauer um Charlotte von Enhuber

München, 28.02.2011. In tiefer Trauer verneigt sich der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) vor seiner früheren Vorsitzenden, Charlotte von Enhuber, die am vergangenen Donnerstag im Alter von 84 Jahren starb. "Charlotte von Enhuber hat als Vorsitzende den Landesverband in zukunftsfähige Fahrwasser gebracht und für eine wesentliche Verbesserung der innerverbandlichen Zusammenarbeit gesorgt". Elfriede Schießleder, amtierende Landesvorsitzende des KDFB, würdigt die gebürtige Starnbergerin, die seit 1964 ehrenamtlich für den Frauenbund aktiv war.

Von 1992 bis 1994 war Charlotte von Enhuber Vorsitzende des größten bayerischen Frauenverbandes. Während ihrer Amtszeit macht sich Charlotte von Enhuber auch für eine bessere Einbindung des Landesverbandes in das öffentliche, gesellschaftliche und politische Geschehen stark und verwirklicht ihr Ziel, die Medienpräsenz des Frauenbundes zu erhöhen.

Schon seit 1970 war sie Mitglied des Rundfunkrates des Bayerischen Rundfunks. "Als sie 1994 in den Programmbeirat der ARD berufen wurde, zeigte sie eine herausragende Verantwortlichkeit in ihren ehrenamtlichen Aufgaben. Sie gab den Landesvorsitz des Frauenbundes ab, um sich ihrem anderen Ehrenamt angemessen widmen zu können", betont Schießleder.

Charlotte von Enhuber war von 1970 bis April 1999 Vorsitzende der Medienkommission des KDFB-Landesverbandes. In dieser Funktion begeistert sie viele Frauen in den KDFB-Diözesanverbänden für qualifizierte Medienarbeit.

Von März 1970 bis 2007 ist die gelernte Opernsängerin Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Frauen Bayerns im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks. In dieser Funktion leitet sie alljährlich die Rundfunktagungen mit hochkarätigen Expertinnen aus dem Bereich Rundfunk und Fernsehen.

Redaktion: Ulrike Müller-Münch