Das fordert der KDFB:

 

1. Deutschlandweit einheitliche Gesetze einzuführen, die Aufenthalt und Lebensunterhalt der Opfer regeln.

 

2Die Fachberatungsstellen und Schutzwohnungen ausreichend zu finanzieren.

 

3. Den Opfern kostenlose Sprachkurse zu finanzieren.

 

4. Die Opfer vor Abschiebung zu bewahren.

 

5. Kinder und Jugendliche besonders zu schützen.

 

Das Aktionsbündnis gegen Frauenhandel hilft.  [1]

Der KDFB ist dabei. [2]

Ware Frau

Es geschieht mitten in Deutschland: Junge Frauen werden auf brutale Weise gefügig gemacht und in die Prostitution gezwungen

Sie heißen Elena, Natalia oder Svetlana. Sie sind 16, 20, selten über 25 Jahre alt. Sie kommen aus Weißrussland, Bulgarien oder der Ukraine und sind bettelarm. Ihr größter Wunsch: in "Europa" zu arbeiten. Zu Hause sehen sie keine Zukunft.

Auch Elena, 20, hat den Weg in ein fremdes Land gewagt, aber sie hat nichts gewonnen, sondern alles verloren: ihr Selbstvertrauen, ihre Lebensfreude, ihre Hoffnungen. Als Kind verlassen von Vater und Mutter, wächst Elena bei den Großeltern in Minsk, der Hauptstadt Weißrusslands auf. Mit Petar will sie eine Familie gründen. Als sie ihr Kind zur Welt bringt, hat ihr der Freund bereits den Laufpass gegeben. Wie soll sie sich und die Kleine ernähren? Sie greift nach einem Strohhalm, meldet sich auf eine Anzeige, die Arbeit in Deutschland verspricht, lässt ihr kleines Kind bei den Großeltern, und reist nach Westen. In Hamburg wird sie von Landsleuten erwartet, die ihr den Pass abnehmen unter dem Vorwand, eine Arbeitserlaubnis zu besorgen. Sie wird sofort in ein Bordell gebracht. Dort wird ihr gesagt, sie habe keine Alternative zur Arbeit in der Prostitution, da sie illegal in Deutschland sei und wegen der Reisekosten Schulden beim Bordellbesitzer habe. Als sich Elena weigert, wird sie tagelang an Ketten gefesselt in den Keller gesperrt. Als der Bordellbesitzer droht, ihre Großeltern samt Kind zu ermorden, sieht Elena keinen anderen Ausweg, als zu tun, was von ihr erwartet wird. In der folgenden Zeit hat sie jede Nacht neun bis zehn Freier, manchmal kommen sie zu zweit.  -> Lesen Sie weiter 

 

Foto: Christof Mattes/Deepol 


  • Hintergrund [3]
  • So hilft der KDFB [4]
  • Lea Ackermann  [5]