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Fortbildungen in Trauerbegleitung 2010

Wie Kinder trauern und was Kindern in der Trauer hilft

Kinder trauern anders als Erwachsene. Kinder trauern je nach Alter unterschiedlich, und es quälen sie unterschiedliche Ängste und Befürchtungen.
Kinder trauern je nach ihrem familiären Umfeld. Kinder brauchen Unterstützung - vor allem die ihres direkten bestehenden Familien- und Freundesnetzes.
Wie können wir in der Trauerbegleitung hier hilfreich sein und welche weiteren Hilfen für Kinder sind vorstellbar und sinnvoll?! Wir laden ein zu Austausch, Gespräch und Diskussion: Ausgehend von seinen Forschungen und Erfahrungen, die Waldemar Pisarski im Zuge der Zusammenarbeit mit einer Kinder- und Jugendpsychotherapeutin zum Thema Kinder und Trauer gemacht hat, wollen wir auch die Erfahrungen anderer in der Begleitung trauernder Kinder zur Sprache kommen lassen und gute Begleitmöglichkeiten klarer umreissen.

Termin: Fr. 29.01.2010, 14:30 Uhr bis Sa. 30.01.2010, 16:00 Uhr
Ort: Augsburg, Maria Ward Haus
Referent: Waldemar Pisarski, evang. Pfarrer und Gestalttherapeut, Augsburg
Leitung: Gertrud Ströbele, Landesverband

 

Was tut sich im  "Trauercafé" und in der festen Gruppe?

Praxisbegleitung

In den letzten Jahren hat sich Einiges getan in der Begleitung Trauernder - vielfältige Angebote sind entstanden: neben den festen Gruppen und Einkehrtagen gibt es jetzt auch  sogenannte 'Trauercafés' oder 'Sprechstunden'. Bei dieser Fortbildung  - im schönen Schloss bei Rothenburg - wollen wir die verschiedenen Formen der Trauerbegleitung etwas genauer unter die Lupe nehmen. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Organisation von Trauercafés, die ja als niederschwelliges Angebot von sehr vielen Trauernden besucht werden, aber die VeranstalterInnen immer wieder vor die Frage stellen, inwieweit hier Themen bewusst angesprochen werden und Gespräche moderiert werden sollen oder eben nicht.

Wir wollen unterschiedliche Erfahrungen zusammentragen und gemeinsam Angebote entwickeln. Außerdem soll der rechtliche Rahmen eines solchen Angebotes abgesteckt werden. Und natürlich wird in diesem Seminar zur Praxisbegleitung viel Platz sein, eigene Gruppensituationen anzuschauen, die Fragen aufgeworfen haben, und fachlich zu reflektieren. Schließlich sind wir immer auch Lernende.

Als Ergebnis dieses Seminares könnte also stehen, dass Sie erlebte Gruppensituationen klarer sehen und verstehen und dass Sie mehr Klarheit gewonnen haben, welche Form des Angebotes der Trauerbegleitung Sie bei sich weiterentwickeln oder ganz neu probieren möchten. Nicht zuletzt sollen die Tage Kraftquelle sein, um sich für das eigene Engagement neu zu stärken.

Termin:   Fr.   18.06.2010, 14:30 Uhr bis
Sa.   19.06.2010, 16:30 Uhr
Ort:   Rothenburg ob der Tauber, Burg Wildbad
Referentin:   Anna Schubert, Psychotherapeutin, Supervisorin
Leitung:   Gertrud Ströbele, Landesverband

 

Was sag ich bloß, wenn...?

Schwierige Gesprächssituationen gut bestehen

Trauer ist wie die Liebe eines unserer stärksten Gefühle und sie drückt sich
bei den davon Betroffenen ganz unterschiedlich aus. Als TrauerbegleiterInnen sind wir im Gespräch mit Trauernden nicht nur gefordert, den Raum dafür zu halten für das, was ist, sondern auch Unterstützung zu geben bei dem, was sich ausdrücken will.

Wie gehen wir mit den Emotionen, den Schuldgefühlen und den Vorwürfen um,
die uns die Trauernden entgegenbringen? Wie können wir jemanden mit Worten erreichen, ohne ihn durch Ratschläge zum Verstummen zu bringen?

Wir werden in diesen zwei Tagen etwas zur Gesprächführung mit Trauernden
erfahren und in Rollenspielen erleben, wie es uns damit geht.

Termin: Fr. 24.09.2010, 14:30 Uhr bis Sa. 25.09.2010, 16:00 Uhr
Ort: Freising, Pallotti Haus
Referentin: Maria Margareta Koch, Bestatterin; Dipl. Sozialpädagogin
Leitung: Gertrud Ströbele, Landesverband

Anmeldung bei Gertrud Ströbele

Kontakt:

Gertrud Ströbele
Dipl.-Sozialpädagogin (FH)
Tel. 089 / 28 623 725
E-Mail