Beharrlichkeit
Der Weltgebetstag der Frauen, den wir im kommenden Monat am 2. März feiern, kommt aus Malaysia. Eine der beiden zentralen Bibelstellen ist Lk 18,1-8. Dort wird das Gleichnis vom gottlosen und menschenverachtenden Richter erzählt, der einer Witwe Recht verschaffen soll. - Ob und wie er dies tut: lesen Sie nach!
Ein ganz wichtiger Begriff ist im Zusammenhang mit diesem Bibeltext die "Beharrlichkeit:
- Wäre die Witwe nicht so beharrlich, würde sie keine Chance haben, zu ihrem Recht zu kommen.
- Wäre die Witwe nicht so beharrlich, wäre das Leben für den Richter viel angenehmer.
- Wäre die Witwe nicht so beharrlich, könnte sich ihr Gegner in Ruhe zurück lehnen und tun und lassen, was ihm gefällt.
"Beharrlichkeit" ist eine Eigenschaft, die auch im Frauenbund tief verankert ist:
- Beharrlich bringen sich Frauen immer wieder in ihrer Gemeinde ein, um ihre Anliegen zu vertreten, zum Beispiel im Pfarrgemeinderat.
- Beharrlich verbünden sich Frauen in einem Verband, obwohl der momentane Trend eher in Richtung Individualisierung geht.
- Beharrlich unterstützen Frauen Projekte, die ihnen wichtig sind - egal, ob und wie ihre Verdienste dafür gewürdigt werden.
Frauen setzen sich für ihre Anliegen ein - weil sie ihnen am Herzen liegen.
Daher meine Bitte: Bleiben Sie beharrlich, auch wenn es manchmal anstrengend ist!
Regina Ries-Preiß
Weitere Informationen zum Weltgebetstag der Frauen