Das Titelbild des Weltgebetstages 2012 aus Malaysia wurde von der Künstlerin Hanna Varghese geschaffen.
Viele KDFB-Zweigvereine feiern zum Weltgebetstag Gottesdienste und Andachten. Hier finden Sie eine Auswahl der KDFB-Zweigvereine, die sich am Weltgebetstag der Frauen beteiligen.
Der Weltgebetstag 2013 kommt aus Frankreich. Multiplikatorinnen, die den Weltgebetstag vorbereiten, werden in den ökumenischen Vorbereitungswochenenden mit allen nötigen Informationen versorgt. Schwerpunkte der Wochenenden sind: Auseinandersetzung mit Land und Leuten, Vertiefung der biblischen Texte und die Frage, was uns mit den Frauen in Frankreich und den ausgewählten Textstellen verbindet.
Termin 1: Fr. 12.10.2012 bis So. 14.10.2012; Ort: Zell am Main
Termin 2: 09.11.2012 bis 11.11.2012; Ort: München
Am ersten Freitag im März feiern jedes Jahr christliche Frauen auf der ganzen Welt den Weltgebetstag. Viele Zweigvereine des Katholischen Deutschen Frauenbundes laden am Weltgebetstag zu ökumenischen Frauengottesdiensten ein. Jedes Jahr steht ein anderes Land unter Berücksichtigung der Situation der dort lebenden Frauen im Mittelpunkt.
Die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag 2012 wurde von Frauen aus Malaysia vorbereitet. 28 Millionen Menschen aus verschiedenen Kulturen, Volksgruppen und Religionen leben in diesem Land in Südostasien. Malaysia grenzt an Thailand, Singapur, Indonesien und das Sultanat Brunei. Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus Malaien, Chinesen, indigenen Völkern und Indern. Der Islam ist Staatsreligion (60 Prozent). Christen (9 Prozent) gibt es in allen ethnischen Gruppen. Christliche Frauen aus Malaysia wählten das Thema "Let justice prevail!". Die deutsche Übersetzung lautet "Steht auf für Gerechtigkeit".
In ihrem Gottesdienst beschreiben die Frauen aus Malaysia den Reichtum ihres multikulturellen Landes. Aber sie sprechen auch deutlich Probleme und Ungerechtigkeiten an, zu denen sie als Christinnen nicht schweigen wollen. So berichten sie zum Beispiel von der malaysischen Menschenrechtsaktivistin Irene Fernandez, die die ungerchte Ausbeutung von weiblichen Hausangestellten in Malaysia anprangert. Die Malaysierinnen zeigen uns, warum wir gerade als Christinnen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft einzutreten.