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Ellen Ammann - Stationen ihres Lebens

1895
Mitbegründerin des "Marianischen Mädchenschutzvereins", der sich mit Zufluchtsheimen und Lehrkursen um junge Mädchen kümmerte.

 

1897
Gründung der ersten katholischen Bahnhofsmission Deutschlands in München: Junge unerfahrene Mädchen vom Land, die zur Stellensuche in die Stadt kamen, sollten hier Hilfe finden und vor den Zugriffen des damals blühenden Mädchenhandels geschützt werden.

 

1904
Gründung des Zweigvereins des Katholischen Deutschen Frauenbundes in München. In den Anfangsjahren bemühte man sich vor allem um die Verbesserung der Berufssituation von Heimarbeiterinnen, Dienstbotinnen und Kellnerinnen.


1909
Gründung der "Sozialen und Caritativen Frauenschule" (Vorläuferin der heutigen Katholischen Stiftungsfachhochschule München). Dahinter stand die Idee, Frauen für die Übernahme sozialer und caritativer Aufgaben professionell auszubilden.

 
1911
Gründung des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes.

  
1914 bis 1918
Mitarbeit in der Kriegsfürsorge; gemeinsam mit anderen Frauenvereinen organisierte sie Mittagstische, Wohnungen, Arbeit, Kleidung und Lebensmittel für bedürftige Familien.

 
1919 bis 1932
Abgeordnete des Bayerischen Landtags für die Bayerische Volkspartei. In ihrer politischen Arbeit bewies sie viel Courage; so war sie 1923 maßgeblich an der Niederschlagung des Hitler-Putsches beteiligt.

Gedenktafel am Ellen-Ammann-Haus in München

Zum Weiterlesen:

Neun Jahrzehnte starke Frauen in Bayern und der Pfalz. Chronik des Bayerischen Landesverbandes des KDFB 1911 - 2001. Diese Chronik kann zum Preis von 5 Euro hier bestellt werden.