Ab sofort online: Podiumsdiskussion beim KDFB-Kongress „Handeln … jetzt!“
Beim KDFB-Kongress „Handeln … jetzt!“ diskutierten am 18. April in der Katholischen Akademie in München Expert*innen aus Politik, Kirche und Zivilgesellschaft über eine der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie hängen Klimawandel und soziale Ungerechtigkeit zusammen – und was kann jede und jeder Einzelne dagegen tun?
Täglich erreichen uns alarmierende Nachrichten über Klimawandel und Umweltzerstörung. Besonders betroffen sind die Ärmsten und Schwächsten – im Globalen Norden, und noch weit mehr im Globalen Süden. Besonders wehrlos stehen oft Frauen den Folgen einer Entwicklung gegenüber, die sie selbst nicht verursacht haben. Dr. Locardia Shayamunda, Mitglied der Catholic Commission of Justice and Peace der Erzdiözese Harare in Zimbabwe, schilderte in einem zugeschalteten Video-Statement sehr eindrücklich die Bedarfe vor Ort. Sie zeigte auch sinnvolle Unterstützungsmöglichkeiten auf, um die Infrastruktur, Bildung und Mitbestimmung im Land zu stärken.
In zwei Podiumsrunden, moderiert von Monika König (MISEREOR Bayern), diskutierten Anja Karliczek, KDFB-Präsidentin und Bundestagsabgeordnete, die stellvertretende KDFB-Landesvorsitzende und Kommunalpolitikerin Sabine Slawik, Maria Noichl (Mitglied des Europäischen Parlaments), Beate Eichinger (Umweltbeauftragte und Leiterin der Fachstelle Umwelt & ökosoziale Gerechtigkeit im Bistum Regensburg) sowie Dr. Andreas Frick (Geschäftsführer von MISEREOR). Dabei wurden nicht nur ethische Fragen beleuchtet, sondern auch viele konkrete Initiativen vorgestellt, die Beteiligung und gemeinsame Verantwortung stärken. Einig war man sich: Kirchen und ihre Hilfswerke spielen eine wichtige Rolle beim Einsatz für einen ökologisch verantwortungsvollen Umgang mit den begrenzten Ressourcen unserer Erde.
Die Podiumsdiskussion ist nun online:
