KDFB
10.04.2017

Bundesverdienstkreuz für Ellen-Ammann-Preisträgerin Eva Mittermeier

Eva Mittermeier (re.) erhält aus den Händen von Bundessozialministerin Andrea Nahles das Bundesverdienstkreuz am Bande; Foto: Kruppa/BMAS

Für ihr langjähriges Engagement für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung hat Eva Mittermeier am 21. März 2017 bei einem Festakt in Berlin aus den Händen von Bundessozialministerin Andrea Nahles das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten.

KDFB-Frau Eva Mittermeier, langjährige Vorsitzende des KDFB-Zweigvereins Ergoldsbach und Mutter von drei gesunden Kindern, erlebte im engsten Freundeskreis die Sorgen der Eltern um ein behindertes Kind. Sie initiierte daraufhin 1997 die Kontaktgruppe "Sorgenkinder" für Mütter und Eltern mit entwicklungsauffälligen, geistig und/oder körperlich behinderten Kindern.

 

Tatkräftige Unterstützung für Eltern von behinderten Kindern

Eva Mittermeier möchte Eltern helfen, die für die Pflege und Erziehung ihrer Kinder einen wesentlich höheren Aufwand haben und dabei oft schnell an die Grenzen ihrer eigenen Person sowie die von Partnerschaft, Ehe und Familie stoßen. Die Kontaktgruppe steht den Eltern unterstützend zur Seite und holt damit Eltern und Kinder aus ihrer Isolation. Gleichzeitig erreicht sie damit ein unverkrampftes Verhältnis zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. 2015 erhielt Eva Mittermeier für ihr außergewöhnliches Engagement den Ellen-Ammann-Preis.

Landesvorsitzende gratuliert zur verdienten Auszeichnung

KDFB-Landesvorsitzende Elfriede Schießleder gratuliert Eva Mittermeier zur verdienten Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande: "Ich freue mich sehr, dass Ihr 2015 bereits mit dem Ellen-Ammann-Preis ausgezeichnetes soziales Engagement für Familien und eine inklusive Gesellschaft nun auch über die bayerischen Landesgrenzen hinaus Beachtung gefunden hat – und Ihr beeindruckendes Projekt „Sorgenkinder“ damit hoffentlich auch weitere NachahmerInnen und MitstreiterInnen findet."

Redaktion: Gerlinde Wosgien