KDFB

Kein Mensch soll vergessen sein

Foto: Andreas Wosgien

In der Münchner St. Michaelskirche, mitten in der Fußgängerzone, gibt es seit 2004 einen besonderen Ort. In der Ursula-Kapelle liegt ein vom KDFB Landesverband Bayern gestiftetes Gedenkbuch mit dem Titel "Kein Mensch soll vergessen sein" auf.

In dieses Buch können BesucherInnen der Kirche Namen und persönliche Gedanken oder Erinnerungen zu ihren Verstorbenen schreiben. Dadurch können sie die verstorbenen Menschen in Erinnerung rufen, die ihnen besonders nahe stehen.

Anstoss dazu gab 2004 das 10-jährige Bestehen der KDFB-Schulungen in Trauerbegleitung. Jedes Jahr wird im November im Rahmen eines besonderen Gottesdienstes aus dem "Buch des Erinnerns" vorgelesen. Dieses Jahr findet der Gottesdienst, den der KDFB mitgestaltet, am 18. November 2019 um 18 Uhr statt.

25 Jahre Schulung in Trauerbegleitung

Abschiednehmen und Trauern gehören zu den Grunderfahrungen jedes Menschen. Trotzdem werden Tod und Trauer in unserer Gesellchaft immer noch tabuisiert. Trauernde fühlen sich deshalb oft alleine gelassen und isoliert. Der KDFB bietet seit Oktober 1994 Schulungen in Trauerbegleitung an. Bis heute sind diese Seminare sehr gefragt. Inzwischen wurden mehr als 700 ehrenamtliche Kräfte ausgebildet, die Trauernden beistehen.

Zum 25-jährigen Bestehen der Schulungen in Trauerbegleitung ist am 1. November 2019 ein Artikel im "Münchner Merkur" erschienen: Trauerbegleiter helfen beim Abschied (Münchner Merkur 01.11.2019)

http://www.engagiert.de/nachrichten/detailseite/article/trost-in-schweren-zeiten/

Redaktion: Gerlinde Wosgien