KDFB

Mehr Frauen in die Parlamente

Der KDFB unterstützt die Unterschriftenaktion "Mehr Frauen in die Parlamente" des Deutschen Frauenrates. KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth ist eine der Erstunterzeichnerinnen der Aktion für einen höheren Frauenanteil in den Parlamenten. KDFB-Landesvorsitzende Emilia Müller hat den Aufruf ebenfalls unterzeichnet.

Der Deutsche Frauenrat fordert die in den Parlamenten vertretenen Parteien auf, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherzustellen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte die Mandate in den Parlamenten innehaben – sowohl bei Listenmandaten als auch bei Direktmandaten.

Von den politisch aktiven Frauen in den Parlamenten fordert der Frauenrat, fraktionsübergreifende Initiativen für Parität in den Parlamenten zu ergreifen und einer Wahlrechtsreform ohne Parität nicht zuzustimmen.

Die Beispiele in anderen Ländern zeigen: Wenn der politische Wille für gleichberechtigte Teilhabe in den Parlamenten vorhanden ist, sind auch rechtliche Änderungen möglich.

Der KDFB Landesverband Bayern ist seit 2015 Mitglied im  Aktionsbündnis Parité, das eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in allen Parlamenten fordert.

Hier gelangen Sie zur Website des Deutschen Frauenrates. Dort finden Sie Informationen zur Aktion und können sich selbst beteiligen.

Emilia Müller: Politikbetrieb muss sich an Bedürfnissen von Frauen orientieren

KDFB-Landesvorsitzende Emilia Müller macht in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung vom 18. Januar 2019 Vorschläge zu einer höheren Frauenquote in der Politik und betont dabei: "Politik muss sich viel mehr an den Frauen orientieren."

Müller kritisiert, dass Parteistrukturen zu wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse von Frauen nehmen. Außerdem müssten die Parteien ihrer Meinung nach in Zukunft stärker "auf das eingehen, was Frauen heute für ihre Lebensqualität einfordern und was Frauen bewegt".

Hier können Sie das komplette Interview mit Emilia Müller nachlesen.

Redaktion: Gerlinde Wosgien