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KDFB Bayern kritisiert geplante Sparmaßnahmen für Familien

München, 12.11.2025

Nach der Kabinettsklausur zum Doppelhaushalt 2026/2027 zeichnet sich ab: Ab 2026 sollen in Bayern mehrere finanzielle Unterstützungen für Familien entfallen. Das geplante Kinderstartgeld kommt nicht, das Krippengeld wird abgeschafft, und das Bayerische Familiengeld soll für Kinder, die ab dem 1. Januar 2025 geboren werden, nicht mehr ausgezahlt werden. Die freiwerdenden Mittel sollen in die Betriebskostenförderung von Kitas und Kindergärten fließen.

Die kommissarische KDFB-Landesvorsitzende Tanja Pichlmeier erklärt dazu:

„Eine Gesellschaft zeigt ihr Wertefundament daran, wie sie mit Familien umgeht. Wenn das Kinderstartgeld gestrichen wird, trifft das besonders diejenigen, die in den ersten Lebensjahren am meisten tragen: Mütter und Väter, die ihre Kinder begleiten – oft mit Verzicht auf Einkommen und gesellschaftliche Anerkennung. In Kitas zu investieren, ist wichtig – sie sind Orte der Bildung, Begegnung und Teilhabe. Aber Familienförderung darf nicht zur Gegenrechnung werden. Wir brauchen beides: gut ausgestattete Kitas und finanzielle Entlastung für Familien in der frühkindlichen Phase.“

Mit Blick auf die aktuelle Kostenbelastung von Familien sieht der KDFB Bayern die geplanten Kürzungen als falsches Signal.

Redaktion: Gerlinde Wosgien

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