KDFB und Bavaria ruft! – Starkes Zeichen für Frauen in der Politik
Zahlreiche Frauenbundfrauen unterstützen die Aktion "Bavaria ruft!"
Mit einem eindrucksvollen bayernweiten Gruppenfoto an der Bavaria auf der Münchner Theresienwiese setzte die Initiative „Bavaria ruft!“ am vergangenen Samstag ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Gleichberechtigung und die politische Teilhabe von Frauen. Rund 200 Frauen aus ganz Bayern folgten dem Aufruf – darunter zahlreiche engagierte Frauenbundfrauen, die sich aktiv an der Aktion beteiligten und Teil der Initiative sind.
Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Landesverband Bayern ist Mitgründer der Initiative und hat „Bavaria ruft!“ im vergangenen Jahr maßgeblich unterstützt. Für den KDFB ist das Engagement für Parität in der Politik seit vielen Jahren ein zentrales Anliegen. Unter dem Leitthema „Starke Frauen – starke Demokratie“ setzt sich der Verband für eine lebendige, vielfältige Demokratie ein und ruft im Hinblick auf die anstehenden Wahlen ausdrücklich dazu auf, Frauen zu wählen.
„Demokratie kann nur dann zukunftsfähig sein, wenn Frauen gleichberechtigt mitgestalten“, betont Tanja Pichlmeier, kommissarische Landesvorsitzende des KDFB Bayern. „Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung dar – sie müssen deshalb auch paritätisch an den politischen Tischen vertreten sein.“ Besonders wichtig sei es, Frauen zu ermutigen, politische Verantwortung zu übernehmen: „Wir dürfen Frauen keine Fähigkeiten absprechen. Im Gegenteil: Wir müssen sie in ihren Kompetenzen bestärken und ihnen den Rücken stärken.“
Die Initiative „Bavaria ruft!“ steht unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Sozialministerin Ulrike Scharf und wird von zahlreichen Politikerinnen aus Landes- und Kommunalpolitik sowie von Verbänden unterstützt. Der Aktionstag markiert den Abschluss der bisherigen Kampagne vor der heißen Phase des Wahlkampfs zur Kommunalwahl am 8. März – dem Weltfrauentag –, zugleich aber auch den Auftakt für die weitere Netzwerkarbeit der Initiative.
„‚Bavaria ruft!‘ ist mehr als eine Aktion – es ist ein Netzwerk für politisch aktive Frauen und für jene, die den Schritt in die Politik noch gehen möchten“, so Pichlmeier. Mit der starken Beteiligung vieler Frauenbundfrauen macht der KDFB deutlich: Eine lebendige Demokratie braucht Frauen – sichtbar, vernetzt und gewählt.
Redaktion: Stephanie Remagen
