KDFB

Gleichstellung der Geschlechter in Arbeitswelt, Forschung und Bildung

Gemischte Teams kommen schneller ans Ziel. Unternehmen mit einer ausgewogenen Quote an Frauen und Männern haben die Nasenspitze vorne im Vergleich zur Konkurrenz. Trotzdem sprechen die Zahlen noch immer für eine Einteilung in klassische Frauen- und Männerberufe.

Frauen in der Metallverarbeitung oder Informatik? Ein seltener Anblick. Dabei gilt Ada Lovelace - eine Frau - als erste Programmierin der Geschichte. Wie vielen männlichen Erziehern bist du in deinem Leben schon begegnet? Männer, die in den Sozialbereich einsteigen, müssen sich für ihre Berufswahl nicht selten rechtfertigen. 

Es sind heute vor allem Frauen, die Sorge-Arbeit wie Krankenpflege und Erziehung leisten – jene Berufe, die im Vergleich zu Berufen mit ähnlichem Ausbildungsweg schlechter bezahlt sind. Wieso bleiben die Fortschritte gering, wo es schon lange Initiativen wie Girls‘ Day, Boys‘ Day gibt? Hast du eine neue Idee?

Als „berufliches Risiko“ wird insbesondere bei Frauen der Wunsch nach einem Kind eingestuft. Tatsächlich stecken überwiegend Mütter in der sogenannten „Teilzeitfalle“ fest, werden bei Beförderungen übergangen oder gleich nicht zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Alleinerziehende Frauen und Männer trifft das besonders hart – Single-Mamas haben ein erhöhtes Risiko in Altersarmut zu enden. Schlussendlich zeigt auch die Corona-Krise – es sind überwiegend Mütter, die Arbeitsstunden reduzieren und Familien, die einer Doppelbelastung ausgesetzt sind. Wie war das mit Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Was muss sich ändern? 

Ein Blick auf die Ranglisten der bestbezahlten Vorstandsvorsitzenden zeigt – Frauen sind deutlich unterrepräsentiert. Bei Lehrstühlen an Universitäten und Forschungseinrichtungen sieht es trotz Förderprogrammen und anderen Maßnahmen nicht anders aus. Wie müssen sich die Strukturen für mehr Chancengleichheit in allen Fakultäten und Arbeitsfeldern verändern? Was braucht es, damit Führungspositionen – Positionen mit echter Entscheidungsmacht - gerecht vergeben werden? Wie kann die Forschung zu gendersensiblen Themen ein gesellschaftliches Umdenken unterstützen und sich Gehör verschaffen?

Komm ins Team und gestalte die Forschungs- und Arbeitswelt von morgen!

Der Text erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit und unterliegt der subjektiven Sicht des Autor*innen-Teams. Einzelne Textpassagen sind bewusst provokant geschrieben und laden zur Diskussion ein. Du würdest etwas anders sehen? Teile es mit! Bring deine eigene Meinung im Sinne der Förderung von mehr Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft beim Hackathon ein.  

Weitere Informationen zum Hackathon #gleichistgleich