KDFB

Schulungen für Mittagsbetreuerinnen

Unbeschwertes gemeinsames Spielen in der Mittagsbetreuung – das ist wegen Corona im Moment nicht möglich. Aber die Betreuerinnen geben sich viel Mühe, den Alltag trotzdem kindgerecht zu gestalten; Foto: KDFB/Bardehle

Seit dem Jahr 2000 wird die Mittagsbetreuung in Bayern kontinuierlich ausgebaut, und viele Frauen haben sich mit Elan und großem Engagement für dieses Arbeitsfeld entschieden. Der Alltag als Mittagsbetreuerin ist jedoch nicht immer ganz leicht. Damit Ihnen der Spaß an der Arbeit mit den Kindern im Tumult des Alltags nicht verloren geht, hat der Katholische Deutsche Frauenbund ein Schulungskonzept entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse von Mittagsbetreuerinnen abgestimmmt ist. Eine Basisschulung erstreckt sich in der Regel über 4 Samstage oder 3 Samstage und 2 Freitag-Abende.

Themenschwerpunkte sind:

  • Klärung wichtiger Fragen aus den Bereichen Pädagogik, Aufsichtspflicht, Rahmenbedingungen
  • Vertiefung des Wissens in den Bereichen Gruppendynamik, Kommunikation und Konfliktlösung
  • gezieltes Kompetenztraining im Blick auf eigene Grenzen und das Setzen von Grenzen bei Kindern
  • Anregungen zur Gestaltung der Zeit mit den Kindern

Unser Ziel ist es, den Mittagsbetreuerinnen Sicherheit im Umgang mit den Kindern und in rechtlichen Fragen zu geben und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. So bleiben Motivation und der Spaß am Zusammensein mit den Kindern erhalten.

Neben den mehrteiligen Basisschulungen finden auch eintägige Fortbildungen zu speziellen Themen statt. Die Ausschreibung erfolgt in der Regel in Zusammenarbeit mit den Schulämtern.

Ein guter Platz für Schulkinder (KDFB Engagiert 04/2020)

Hier können Sie sich für unsere Basisschulungen und Fortbildungen für Mittagsbetreuerinnen anmelden

Informationen zur Mittagsbetreuung in Zeiten von COVID19

In der Kabinettssitzung vom 28. April 2020 hat der Ministerrat beschlossen, dass der Freistaat Bayern die Elternbeiträge in der Kindertagesbetreuung und in der Mittagsbetreuung für die Monate April, Mai und Juni 2020 übernimmt. Das gilt für die Eltern, die wegen des Betretungsverbots aufgrund der Coronavirus-Pandemie keine Kindertagesbetreuung oder Mittagsbetreuung in Anspruch nehmen können. Für drei Monate werden sie von den Kosten entlastet.

Gertrud Ströbele, die für Mittagsbetreuung zuständige KDFB-Projektreferentin, begrüßt diese Entscheldung:

"Der KDFB Landesverband Bayern und sein Bildungswerk begrüßen sehr die am 28. April getroffene Regelung, dass nun auch die Gebühren für die Mittagsbetreuung zum großen Teil von der Bayerischen Staatsregierung übernommen werden. Das entlastet viele Mittagsbetreuungen, die oft von privaten Trägervereinen organisiert werden. Für sie hätte ein Zahlungsausfall schnell die Zahlungsunfähigkeit bedeutet bis hin zur privaten Haftung der Vorstände, die in normalen Zeiten schon sehr viel ehrenamtliche Zeit in diese Tätigkeit stecken. Diese atmen nun auf und können weiterplanen. Jedoch gibt eine Regelung bis Juni nur teilweise Entlastung, in einer Zeit, in der die Rede davon ist, dass es in diesem Schuljahr keinen Regelunterricht mehr geben solle. Trotzdem - Zeit zum Durchatmen. Darüber freut sich auch der Katholische Deutsche Frauenbund und hofft auf eine weitere Ausdehnung des Rettungsschirmes."

Hier können Sie den Wortlaut des Beschlusses des Ministerrates vom 28.04.2020 nachlesen.

Hier finden Sie das Hygienekonzept, das in Zeiten von Corona für Mittagsbetreuungen vorgeschrieben ist.

Redaktion: Gerlinde Wosgien

Gertrud Ströbele

Dipl.-Sozialpädagogin (FH)
Tel. 089 / 28 623 725
E-Mail