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April

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Ostereier

Foto: Ries-Preiß

Schon im alten Ägypten, in Phönizien und in Persien galt das Ei als Ursprung der Welt. Im alten Rom und in Griechenland wurden Eier im Frühling bemalt, für Dekoration verwendet und Freunden geschenkt.

Für uns ChristInnen gehören Eier und Ostern zusammen:

In der christlichen Theologie steht das Ei als Symbol für die Auferstehung: Ein Küken schlüpft aus etwas scheinbar Leblosem. Der gekreuzigte Christus liegt in seinem Grab, durchbricht es und schenkt uns neues Leben: Auferstehung!

Bräuche im Zusammenhang mit Ostereiern

Seit dem 12. Jahrhundert gibt es in der katholischen Kirche die Eiersegnung. Das Färben von Eiern gehört in Deutschland seit dem frühen 13. Jahrhundert zur österlichen Tradition. Ausgeblasene Ostereier werden auch heute noch in liebevoller Handarbeit mit christlichen oder traditionellen Motiven verziert. Sie schmücken Häuser und Wohnungen und weisen auf das hin, um was es geht: die Auferstehung Jesu.

Neue Bräuche wie Osterbrunnen oder Osterkronen entstanden: Dorfbrunnen oder öffentliche Orte werden mit bemalten oder bunten Ostereiern geschmückt, deren Anordnung oft an eine Krone erinnert. Die Farbe Weiß steht dabei für Reinheit, Rot und Gelb für den Märtyrertod Jesu Christi und Grün für Hoffnung und das wiederkehrende Leben in der Natur.

Was für Bräuche auch immer Sie mit Ihren Familien, im Verband oder in Ihrem Ort pflegen: das, was uns verbindet ist der Glaube an Jesus Christus und seine Auferstehung! So können wir an Ostern singen: „Das ist der Tag, den Gott gemacht, der Freud in alle Welt gebracht. Es freu sich, was sich freuen kann, denn Wunder hat der Herr getan.“

Eine gute Zeit der Vorbereitung auf Ostern und ein frohes Fest der Auferstehung – mit vielen Ostereiern!

Regina Ries-Preiß

 

Regina Ries-Preiß

Dipl.-Theologin
Tel. 089 / 28 623 748
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