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Juni

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Ruach - Göttliche Geistkraft

Quelle: Fotolia

Vielleicht geht es Ihnen wie mir: Wenn ich dieses Bild ansehe, denke ich sofort an Pfingsten.

Eine Taube begegnet uns schon in der Geschichte von Noah: als sie von ihrem Erkundungsflug zurückkehrt, hat sie einen Olivenzweig im Schnabel – Zeichen dafür, dass „Land in Sicht“ ist, dass Versöhnung (mit Gott) naht. Im Neuen Testament kommt der Heilige Geist bei der Taufe im Jordan in Gestalt einer Taube auf Jesus herab.

Im Ersten Testament steht das Wort „ruach“ für den Heiligen Geist; es ist hebräisch, seine Grundbedeutung ist „Wind“ und „Atem“. Mir gefällt die Übersetzung „göttliche Geistkraft“. Da geht es nicht um männlich oder weiblich – da geht es darum, dass Gott erfahrbar ist, dass er in die Welt hinein wirkt.

Die Theologie-Professorin Dorothea Sattler hat in einem Interview gesagt, dass Gottes Geist immer dann wirksam sei, wenn ein Mensch sich zum Guten hin verändere oder sich anrufen lasse durch die Kraft der Liebe, wenn Verwandlung, Umkehr spürbar sei.

Diese Vorstellung von Gott gefällt mir: Dass die göttliche Geistkraft verwandeln kann, dass wir in unserer ganzen Unvollkommenheit Geschöpfe Gottes sind, die zu einem Leben in Liebe berufen sind.

Regina Ries-Preiß

Referentin für Theologie und Spiritualität

 

Regina Ries-Preiß

Dipl.-Theologin
Tel. 089 / 28 623 748
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