Waltraud Heiter, Teilnehmerin 2025
Name: Waltraud Heiter, *1942
Ellen Ammann-Preis: Teilnehmerin 2025
Projekt: Aufbau Gemeinschaft „Wohlfahrts- und Sozialarbeit“ im BRK
Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) organisiert seine Aufgaben in Strukturen wie Wasser- und Bergwacht, den Bereitschaften und dem Jugendrotkreuz. Für das Ehrenamt im sozialen Bereich Sozialarbeit fehlte eine solche Struktur größtenteils, erst 2012 änderte sich das.
Waltraud Heiter engagiert sich seit 1983 für das BRK, seit 1986 in Führungspositionen. Die fehlende Struktur und klare Zielsetzung in diesem Bereich störten sie jedoch sehr. Daher setzte sie sich nach dem Gründungsbeschluss des BRK, die Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit (WuS) 2012 zu gründen, als erste Co-Landesbeauftragte für einen nachhaltigen Aufbau ein. Denn ihr war bewusst: Nur durch klare Organisation kann die Bedeutung der Sozialarbeit gestärkt werden.
Konsequent unterstütze Waltraud Heiter den Aufbau der WuS in allen Gliederungen des BRK mit. Sie etablierte Netzwerke, organisierte Tagungen, schuf Öffentlichkeitsformate wie Imagefilme und förderte neue Handlungsfelder. Sie war in Gremien auf Kreis-, Landes- und Bundesebene aktiv. Immer mit dem Ziel vor Augen: Sichtbarkeit, Gleichstellung, Anerkennung – und diesem ist sie deutlich nähergekommen. Heute zählt die WuS 9.600 Ehrenamtliche, davon 75 % Frauen, und ist in fast der Hälfte aller BRK-Kreisverbände etabliert.
