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Wilburg Schneider, Teilnehmerin 2015

Wilburg Schneider, Ellen-Ammann-Preis 2015

04.05.2022

Name: Wilburg Schneider *1949

Ellen-Ammann-Preis: Teilnehmerin 2015

Projekt: ehrenamtliche Mitarbeiterin im Maximilian-Kolbe-Werk

 

Das Ehrenamt prägt Wilburg Schneiders Leben seit vielen Jahren. Ob im Pfarrgemeinderat, als Mitbegründerin eines Eine-Welt-Ladens, im Einsatz für Geflüchtete und im KDFB als Vorsitzende eines Zweigvereins, als Bezirksvorsitzende und als Diözesanvorsitzende. Vom KDFB erhielt sie dafür die Lapislazulinadel.

Seit 1999 ist Hilburg Schneider ehrenamtliche Mitarbeiterin des Maximilian-Kolbe-Werkes, einer Hilfe für Überlebende der nationalsozialistischen Konzentrationslager und Ghettos, und hat in Russland, Belarus, Ukraine, Tschechien und Polen Hilfsgütertransporte begleitet, viele Krankenbesuche gemacht und Zeitzeug*innenprojekte unterstützt. Sie war mit Überlebenden auf ortsnahen Kuren und verantwortlich für Aufenthalte jüdischer Überlebender im Bodenseegebiet und Berlin.

Die dreifache Mutter, zwei Töchter und ein gehörloser Sohn, will zur Versöhnung zwischen den Völkern beitragen. Sie arbeitet dafür, dass es für jüdische Mitbürger*innen selbstverständlich ist, in Deutschland ohne Angst leben zu können. Für ihre Verdienste verlieh ihr  Bundespräsident Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz am Bande, welches ihr von der damaligen bayerischen Sozialministerin Emilia Müller, der jetzigen Vorsitzenden des KDFB-Landesverband Bayern, überreicht wurde.

Der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern ist mit 150.000 Mitgliedern der größte Frauenverband des Freistaats. Gegründet 1911 von Ellen Ammann, setzt er sich für Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen in Kirche, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ein.
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