KDFB

facebook-Kampagne von SkF und KDFB

Foto: Pixabay, Grafik: KDFB
Foto mit Aktionslogo

KDFB und SkF starten facebook-Kampagne „Gerechter Fairdienen“ zum EPD

Dortmund/Köln, 6.3.2014 – Im Vorfeld des Internationalen Frauentages am 8. März starten der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) und der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V. (SkF) heute ihre facebook-Kampagne zum Equal Pay Day (EPD). Mit dieser Aktion bestärken beide Frauenverbände ihre Forderung nach gleicher Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit von Frauen und Männern.

Bis zum Equal Pay Day (20. März) posten beide Verbände an Werktagen abwechselnd auf ihren facebook-Seiten markante Fotos und Slogans zum diesjährigen EPD-Schwerpunktthema „Transparenz. Spiel mit offenen Karten. Was verdienen Frauen und Männer?“

„Mit unserer gemeinsamen Aktion nehmen wir den oft undurchsichtigen „Graubereich“ der Gehaltsverhandlungen, Eingruppierungen, Zulagen und Boni gezielt in den Blick. Hier brauchen wir erheblich mehr Transparenz, um unser Ziel Entgeltgleichheit zu erreichen“, erklären KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth und SkF-Bundesvorsitzende Dr. Anke Klaus. Beide Verbände laden alle am Thema Interessierten ein, die Einträge auf facebook zu verfolgen, zu kommentieren und in ihren Netzwerken teilen.

KDFB und SkF setzen sich in ihrer verbandlichen und fachlichen Arbeit für gute Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen aller Generationen in ihrer gesamten Vielfalt ein. Bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts im Zuge der ersten bürgerlichen Frauenbewegung gegründet, verstehen es SkF und KDFB als ihre Aufgabe, sich für die Rechte und Interessen von Frauen in allen Teilen der Gesellschaft einzusetzen. Dazu gehören die frauenpolitische Lobby- und Bildungsarbeit sowie die ressourcen- und lösungsorientierte konkrete Unterstützung von Frauen in Notlagen.

Beide Frauenverbände rufen am Internationalen Frauentag die politisch Verantwortlichen auf, sich für die tatsächliche Verwirklichung der im Grundgesetz festgeschriebenen Gleichberechtigung von Frauen und Männern einzusetzen. Die heute beschlossene Frauenquote ist ihrer Meinung nach dafür ein wesentlicher und seit langem notwendiger Schritt.

Weitere Informationen: www.skf-zentrale.de und www.frauenbund.de, Facebook: www.facebook.com/SkF.de und www.facebook.com/frauenbund.de

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichbe­rechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 146 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 37 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 37 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

 

Hier können Sie die Pressemitteilung herunterladen.