KDFB

"Gekommen, um zu teilen"

KDFB-Aktion nimmt Flüchtlinge in den Blick

Köln, 17.3.2015 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) will sich verstärkt mit der aktuellen Lebenssituation von Flüchtlingen befassen und initiiert die Aktion „Gekommen, um zu teilen“. KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth erklärt dazu: „Wir möchten Zeichen des Willkommens setzen und alle Mitglieder ermuntern, mit Interesse und Offenheit Kontakte zu Flüchtlingen zu knüpfen.“

Einmütig sprachen sich die Mitglieder des KDFB-Bundesausschusses für eine Aktion aus, an der sich Frauenbundfrauen bundesweit beteiligen können. Der Aspekt des Teilens steht dabei im Vordergrund. „Teilen ist ein starker Ausdruck von Solidarität mit anderen Menschen. Aufeinander zugehen und Unterstützung bei der Bewältigung des neuen Lebensabschnittes anbieten, Zeit teilen und mehr voneinander erfahren – das schafft Vertrauen und trägt zu einem gemeinsamen Geben und Nehmen bei“, stellt KDFB-Präsidentin Flachsbarth fest.

Nach KDFB-Meinung braucht friedliches Zusammenleben mutige Menschen, die aufeinander zugehen und den Dialog suchen. Begegnungen schaffen Vertrauen und tragen dazu bei, Selbstverständlichkeiten der bisherigen Lebensgestaltung in einem anderen Licht zu sehen und neue Zukunfts-Perspektiven zu entwickeln. „Unser christliches Menschenbild verlangt nach tätiger und uneigennütziger Nächstenliebe. Mit der Aktion „Gekommen, um zu teilen“ wollen wir konkrete Beiträge für mehr Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit und Frieden leisten“, so Maria Flachsbarth.

Die Aktion startet am 9. Mai 2015 im Rahmen der KDFB-Frauenfriedenswallfahrt in Frankfurt und endet am 30. Juli 2015.

Ute Hücker

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

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