KDFB

Pflegepersonalstärkungsgesetz

Bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung für Pflegefachkräfte schaffen und sicherstellen

Köln, 09.11.2018 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) begrüßt das heute verabschiedete Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals und fordert alle politisch Verantwortlichen zu einer zeitnahen zielgruppengerechten Umsetzung der beschlossenen Vorhaben auf.

„Wir halten die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für pflegende Angehörige sowie für Pflegefachkräfte für unbedingt erforderlich. Mit Blick auf die Gruppe der pflegenden Fachkräfte ist dem KDFB die monetäre Aufwertung der Pflegeberufe ebenso wichtig wie eine bessere Ausgestaltung des pflegerischen Arbeitsalltags in der Kranken- und Altenpflege“, stellt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth fest. Dringend geboten seien praxistaugliche Regelungen für eine verbindliche Personalbemessung in der stationären Alten- und Krankenpflege sowie die Festlegung der Personaluntergrenzen, so Flachsbarth. Dazu gehört auch die unbedingte Sicherstellung von ausreichenden Ausbildungsplätzen.

Der KDFB macht sich seit langem für verbesserte Rahmenbedingungen und Entlastungsstrukturen für die Gesamtheit der in der Pflege Tätigen stark. Elementare Verbesserungen sind nicht nur für diese überaus geforderte Berufsgruppe, die eine ausgesprochen hohe Verantwortung trägt, wichtig. Sie kommt auch der Pflegesituation insgesamt und damit all jenen, die professioneller Pflege bedürfen, zugute.

Die Bundesdelegiertenversammlung des KDFB hatte sich am 21.10.2018 mit besseren Arbeitsbedingungen und der gerechten Bezahlung für Pflegefachkräfte auseinandergesetzt. Sie bewertet es u.a. als wichtiges Signal, dass im Rahmen der „Konzertierten Aktion Pflege“ der Bundesregierung Arbeitsgruppen zu den Bereichen „Qualifizierung und Pflege“ sowie zu „Entlohnungsbedingungen in der Pflege“ gebildet werden.

Ute Hücker

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 

Hier können Sie die Pressemitteilung herunterladen.