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Weltgebetstag der Frauen: Bahamas im Mittelpunkt

Titelbild zum Weltgebetstag 2015 "Blessed", Chantal Bethel/Bahamas, © WGT e.V.

Köln/München, 4.3.2015 – Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) lädt zur Feier des Weltgebetstages ein, der am 6. März in mehr als 170 Ländern begangen wird. Zum diesjährigen Motto „Begreift ihr meine Liebe?“ haben Christinnen von den Bahamas einen ökumenischen Gottesdienst entwickelt, in dem sie die Sonnen- und Schattenseiten ihrer Lebenssituation darstellen. Dort ist Gewalt gegen Mädchen und Frauen ein weit verbreitetes Problem.

Als katholischer Frauenverband mit ausgeprägtem gesellschafts- und sozialpolitischem Engagement setzt sich der KDFB für eine Welt ein, in der alle Frauen selbstbestimmt, frei und in Würde leben können. Mit Blick auf die täglichen Gewalterfahrungen der Frauen auf den Bahamas erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth: „Wir müssen offene Augen haben für die vielfältigen Benachteiligungen, sexuellen Übergriffe und Gewalttätigkeiten, denen die weibliche Bevölkerung massiv ausgesetzt ist. Unsere Unterstützung ist gefragt, damit Frauen und Mädchen konkrete Hilfe erfahren und sich ihre Lebensbedingungen dauerhaft verbessern.“

Weltweit größte ökumenische Basisbewegung

Seit vielen Jahren führen Frauenbundfrauen aller Generationen den Weltgebetstag der Frauen, die weltweit größte ökumenische Basisbewegung, durch. In Seminaren befassen sie sich im Vorfeld intensiv mit schwierigen Lebenssituationen von Mädchen und Frauen des jeweiligen Schwerpunktlandes und sprechen über Unterstützungsmöglichkeiten der Betroffenen.  

Zeichen der Solidarität und der tätigen Nächstenliebe

„Wir wollen verschiedene Zeichen der Solidarität und der tätigen Nächstenliebe setzen, z. B. durch die Kollekte im Weltgebetstags-Gottesdienst. Damit können Projekte gefördert werden, die Mädchen und Frauen stärken und die dazu beitragen, dass die Welt gerechter wird“, stellt Dr. Elfriede Schießleder, KDFB-Vizepräsidentin und Vorsitzende des bayerischen Landesverbandes des KDFB, fest. Sie appelliert an alle KDFB-Mitglieder, den Gottesdienst am 6. März mitzufeiern und sich so an der weltweiten Verbundenheit im Gebet zu beteiligen. „Beten und Handeln, Gottesdienst und Menschendienst sind eine Einheit, geben Hoffnung und Kraft für eine positive Zukunft“, so Schießleder.

Redaktion: Ute Hücker

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