KDFB

KDFB-Kaffee: Frauen helfen Frauen

Foto: Bardehle

KDFB-Kaffee ist ein ganz besonderer Genuss: nicht nur für Kaffeetrinkerinnen und -trinker, sondern auch für die Produzentinnen und Produzenten des Kaffees. Der KDFB-Kaffee ist ein Produkt, das höchsten Qualitätsanforderungen genügt und fair gehandelt wird. Die Rohkaffees für diese vollaromatische und milde Mischung kommen aus den besten Anbaugebieten Mittel- und Südamerikas. 

Am 7. Februar 2003 wurde die erste Tasse KDFB-Kaffee ausgeschenkt. Mit diesem Projekt unterstützte der Frauenbund zunächst die Landfrauenorganisation COMUCAP in Honduras. Seit Juni 2015 wird der Rohkaffee von der Kooperative APROLMA geliefert. Diese neue Landfrauenorganisation ging als Abspaltung eines Teils der in COMUCAP organisierten Kaffeeproduzentinnen hervor.

Der größte Teil des aromatischen Frauenbundkaffees wird von den honduranischen Frauen nach ökologischen Richtlinien produziert. In Deutschland wurden seither ca. 140 Tonnen KDFB-Kaffee (Stand Januar 2016) abgesetzt. Für die Produzentinnen bedeutet diese Partnerschaft eine Wertschätzung ihrer bisherigen Arbeit und eine verlässliche Zusammenarbeit, die auf Langfristigkeit angelegt ist.

Weltweite Gerechtigkeit lässt sich nicht nur in der großen Politik umsetzen, sondern auch in kleinen Projekten. Mit dem KDFB-Kaffee bietet der Katholische Deutsche Frauenbund eine konkrete Möglichkeit, beim täglichen Einkauf ein kleines Stück Gerechtigkeit zu verwirklichen.

Sie erhalten den KDFB-Kaffee in den örtlichen Eine-Welt-Läden und Verkaufsstellen. 

Der KDFB-Diözesanverband Regensburg initiierte das Kaffee-Projekt im Jahr 2001, nachdem KDFB-Frauen in Honduras Kontakte zu einer Bäuerinnenorganisation geknüpft hatten.

Weitere Informationen zum KDFB-Kaffee

Informationsflyer zum KDFB-Kaffee (DV Regensburg 2017)

Chronik "10 Jahre KDFB-Kaffee"
Auch im Europaparlament wird KDFB-Kaffee serviert; der Europaabgeordnete Arne Gericke (Mi.) setzt sich dafür ein