KDFB

Ellen-Ammann-Preis 2019

Der KDFB Landesverband Bayern schreibt zum vierten Mal den Ellen-Ammann-Preis aus. Bewusst will der größte bayerische Frauenverband nicht eine Organisation oder Einrichtung würdigen, sondern eine einzelne Frau, die Beispielhaftes geleistet hat.

Der Gewinnerin winken ein Preisgeld und ein Schmuckstück: eine Kamee mit dem Porträt von Ellen Ammann, nach der der Preis benannt ist. Wie die Frauenbundgründerin haben die bisherigen Gewinnerinnen Grenzen überschritten, Mut bewiesen und in einem ganz praktischen Sinn Gesellschaftskritik geübt.

Bettina Ismair, die erste Preisträgerin 2013, hat in Markt Schwaben ein Projekt geschaffen, das ausländischen Jugendlichen die Integration erleichtert. Ursula Männle, Ellen-Ammann-Preisträgerin 2015 und Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, kämpft gegen Zwangsprostitution und hat an vielen politischen Weichenstellungen mitgewirkt. 2017 wurde der Preis an Fadumo Korn verliehen. Die aus Somalia stammende Münchnerin unterstützt mit ihrem Verein „Nala – Bildung statt Beschneidung“ Flüchtlingsmädchen aus Afrika, Asien und dem arabischen Raum.

Der Preis stellt die Bewerberin und ihr wegweisendes Projekt in den Mittelpunkt. Er zeichnet nicht die Lebensleistung einer Frau aus. Der Ellen-Ammann-Preis wird in einem Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben. Vorschlagsberechtigte können bis 31.12.2018 Frauen für eine Bewerbung benennen.

Vergeben wird der Preis im Juli 2019 im Rahmen einer Feierstunde im Bayerischen Landtag. Wie üblich werden 20 Bewerbungen zugelassen (nach Zeitpunkt des Posteingangs). Nähere Informationen sind im Büro des Ellen-Ammann-Preises unter info@ellen-ammann-preis.de erhältlich.

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