KDFB
12.07.2017

Bundestagswahl

Am 24. September 2017 findet die nächste Bundestagswahl statt. Vor fast 100 Jahren - im November 1918 - wurde das aktive und passive Frauenwahlrecht eingeführt. 82 Prozent der Frauen nutzten damals ihr Wahlrecht. Ellen Ammann, die Gründerin des Bayerischen Landesverbandes des KDFB, kommentierte diese hohe Wahlbeteiligung mit dem Satz "Das war ein erfreulicher Anfang". Auch heute können Frauen mit ihrer Stimme den Ausgang von Wahlen beeinflussen. Deshalb fordert der KDFB dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Der Bayerische Landesverband des KDFB gibt zur Bundestagswahl das Faltblatt "Wählen? Ja!" heraus. Dieses Faltblatt möchte Frauen in ihrer politischen Meinungsbildung unterstützen und sie motivieren, wählen zu gehen. Das Faltblatt zeigt übersichtlich, welche gesellschafts- und sozialpolitischen Fragestellungen für Frauen heute relevant sind.  Außerdem enthält es eine anschauliche Erklärung des Wahlverfahrens.

Hier können Sie den Flyer herunterladen. Bestellen können Sie ihn unter info@frauenbund-bayern.de; bis zu einer Bestellmenge von 50 Exemplaren versenden wir die Flyer kostenlos. Ab 50 Exemplaren berechnen wir eine Versandkostenpauschale von 5 Euro zzgl. Porto.

Standpunkte des KDFB

Der Bundesverband des KDFB veröffentlicht zur Bundestagswahl in seinen überarbeiteten "Standpunkten" seine gesellschafts-, frauen- und sozialpolitischen Positionen und Forderungen. Diese können als Wahlprüfsteine genutzt werden, um politische Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten für den nächsten Bundestag kritisch zu beleuchten.

Hier können Sie die Standpunkte herunterladen

Wahlaufruf des KDFB zur Bundestagswahl

"Festverwurzelt standhalten statt angewurzelt stehenbleiben!" - Unter diesem Motto engagiert sich der KDFB in der Nachfolge der "Mütter des Grundgesetzes" für die Stärkung der Demokratie. Mit dem beim KDFB-Bundesausschuss im März 2017 verabschiedeten Wahlaufruf „Verantwortung für Demokratie – Frauen gestalten Gesellschaft“ ruft der Katholische Deutsche Frauenbund dazu auf, am 24. September 2017 wählen zu gehen. 

KDFB fordert Zivilcourage gegen soziale Ausgrenzung und Rassismus

Die KDFB-Führungskräfte sprechen sich dafür aus, Zivilcourage zu zeigen und sich für die Stärkung und den Ausbau der Demokratie einzusetzen. „Es ist an der Zeit, gerade jetzt öffentlich Haltung gegen rhetorische Aufrüstung und populistische Tendenzen zu beziehen sowie gegen soziale Ausgrenzung und Rassismus aufzustehen. Die eigene Meinung, Mut und Standfestigkeit sind gefordert, wenn wir uns geschlechter-, generationen- und kulturenübergreifend für Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde in Politik, Gesellschaft und Kirche einsetzen“, betonte KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth.

Den Wahlaufruf des KDFB zur Bundestagswahl 2017 können Sie hier herunterladen.

Wahlaufruf der KDFB-Landesvorsitzenden Elfriede Schießleder zur Bundestagswahl 2017

„Wahlrecht ist Wahlpflicht! Das gilt umso mehr, wenn heute wieder Scharfmacherei, Lügen und Einseitigkeiten salonfähig werden. Wie jedes Menschen persönliche Würde als Kind Gottes anerkannt ist, in meinem Umfeld, in unserem Staat, das bestimmen wir Bürgerinnen an der Urne maßgeblich mit! Allein schon deshalb muss es für Christinnen heißen: Geh zur Wahl!“

Redaktion: Gerlinde Wosgien

Weitere Informationen zur Bundestagswahl 2017

Forderungen des Deutschen Frauenrates zur Bundestagswahl 2017

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen

Katholische Initiativen zur Bundestagswahl 2017

Informationen der Bundeszentrale für politische Bildung zur Bundestagswahl 2017 

KDFB-Mitglieder im Deutschen Bundestag

Wahlprüfsteine der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) zur Bundestagswahl 2017