KDFB
26.10.2017

KDFB-Spendenprojekt 2017

Foto: Gabriele Klöckner

Frauenfriedenskirche Frankfurt, KDFB-Frauenfriedenswallfahrt

Unterstützung der Frauenfriedenskirche Frankfurt

Im Mittelpunkt der diesjährigen KDFB-Spendenaktion steht die Frauenfriedenskirche in Frankfurt-Bockenheim. Vor fast 90 Jahren entstand dieses Mahnmal für den Frieden, initiiert von Hedwig Dransfeld, KDFB-Präsidentin von 1912 - 1925. Frieden in Deutschland, Frieden in Europa und in der ganzen Welt - dieser wünschenswerte und dauerhafte Zustand war für Hedwig Dransfeld ein echtes Herzensanliegen. Mitten im Ersten Weltkrieg entstand ihre Vision von einer Wallfahrtskirche, einem Gedächtnismal für die Gefallenen des Krieges. Die Kirche sollte aber auch den Christen in der Diaspora helfen, ihren Glauben zu leben.

Als unermüdliche Kämpferin für den Frieden rief die damalige KDFB-Präsidentin im In- und Ausland katholische Frauen auf, sich am Bau einer Frauenfriedenskirche zu beteiligen. Kurz vor ihrem frühen Tod am 13. März 1925 schrieb sie: "Wir wollen für den Frieden inständig bitten, ohne Unterlass. Im Geiste sehe ich die Kirche vollendet, eine Wallfahrtskirche, zu der Tausende und Tausende strömen, um anzubeten, zu danken, zu opfern."

Vier Jahre später, am 5. Mai 1929, wird die ersehnte Frauenfriedenskirche eingeweiht. Es konnte dazu kommen, weil 18 katholische Frauenorganisationen den Bau der Frauenfriedenskirche trugen und unermüdlich das Geld dafür sammmelten. Zur Einweihung schrieb Nuntius Pacelli (später Papst Pius XII): "Das ist unser aller Wunsch, dass die kommenden Geschlechter, die späteren Jahrhunderte von diesem Gotteshaus sprechen mögen als von der Schwelle zu einer besseren, glücklicheren gottnäheren Zeit."

Bis heute ist die Frauenfriedenskirche Symbol des Friedenswillens katholischer Frauen und die einzige Kirche in Deutschland von Frauen für Frauen.  Alle zwei Jahre veranstaltet der KDFB seine Frauenfriedenswallfahrt nach Frankfurt. 2017 stand sie unter dem Thema "Frauen für den Frieden". Im Jubiläumsjahr der Reformation stand sie im Zeichen der Ökumene. Prof. Dr. Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, rief im ökumenischen Gottesdienst dazu auf, die Stimme für den Frieden zu erheben und mutig gegen Krieg und Aufrüstung zu demonstrieren.

In der KDFB-Zeitschrift "Engagiert - Die christliche Frau", Ausgabe Oktober 2017, wird das Spendenprojekt in einem ausführlichen Bericht von Gabriele Klöckner vorgestellt. Es wird deutlich, wo der "Zahn der Zeit" seit fast 90 Jahren nagt, denn die Frauenfriedenskirche wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt.

Der 2017 gegründete Freundeskreis Frauenfrieden, dem auch KDFB-Frauen angehören, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Erbe der Gründerinnen und Gründerkreise der Frauenfriedenskirche zu erhalten und zu beleben. Dazu gehören der Erhalt des denkmalgeschützten Ensembles Frauenfrieden und die Wahrung der Mission der Kirche als Mahnmal des Friedens und als Denkmal für die Opfer der Kriege. Weitere Informationen: www.frauenfrieden.de/freundeskreis.

Der Freundeskreis Frauenfrieden wendet sich mit einem Vorwort und einem Spendenaufruf an mögliche Unterstützerinnen und Unterstützer.

 

Wer mit einer Spende die Renovierung der Frauenfriedenskirche unterstützen möchte, kann dies wie folgt tun:

Spendenkonto: Katholischer Deutscher Frauenbund, Liga Bank Regensburg, IBAN: DE97 7509 0300 0202 2085 55, BIC: GENODEF1M05, Stichwort: Frieden

Wir freuen uns über jeden Beitrag, denn wir möchten - wie unzählige Frauen vor etwa 90 Jahren - zum Erhalt der Frauenfriedenskirche beitragen, die innerhalb des KDFB einen großen Stellenwert hat. Dankeschön für Ihre Unterstützung!