KDFB

Hilfe für Simbabwe

KDFB-Landesvorsitzende Emilia Müller (li.) und ihre Stellvertreterin Sabine Slawik unterstützen die Unterschriftenaktion zum Schuldenerlass für Simbabwe; Foto: Gras

Anlässlich des Weltgebetstags 2020 aus Simbabwe sammelt das deutsche Weltgebetstagskomitee Unterschriften für die Entschuldung der Republik im südlichen Afrika. Dadurch soll mehr Geld für medizinische Versorgung zur Verfügung stehen.

Simbabwe hatte zehn Jahre lang nicht einmal eine eigene Währung, die Wirtschaft ist völlig zerstört und das Land ist dramatisch hoch verschuldet. Jahrelange Misswirtschaft, Korruption und vom Internationalen Währungsfonds auferlegte, aber verfehlte Reformen führten Ende der 1990er Jahre zur Zahlungsunfähigkeit. Alleine gegenüber Deutschland hat Simbabwe rund 730 Millionen Euro Schulden. „Das Land braucht einen Schuldenerlass, damit ein wirtschaftlicher Neuanfang gelingen kann und Simbabwe wieder auf die Füße kommt“, betont Irene Tokarski, Geschäftsführerin des deutschen Weltgebetstags. Mit einer Unterschriftenaktion fordert der Weltgebetstag von der deutschen Bundesregierung, auf einen Teil der Rückzahlung zu verzichten

Der KDFB Landesverband Bayern ruft ebenso wie der KDFB Bundesverband dazu auf, diese Unterschriftenaktion zu unterstützen. Offizieller Startschuss auf Landesebene war das Weltgebetstags-Kompakt-Wochenende am 08. und 09. November 2019 in Freising.

Unterschreiben können Sie bis 30. April 2020 bei Veranstaltungen und Gottesdiensten zum Weltgebetstag am 06. März 2020 oder online. Nähere Informationen finden Sie unter: https://weltgebetstag.de/aktionen/gesundheit-statt-schulden/

Informationen zum Schuldenerlass für Simbabwe (Zusammenstellung: Regina Ries-Preiß)

Weitere Informationen zum Weltgebetstag 2020

Text: Regina Ries-Preiß