KDFB

Bildergalerie zur Ellen-Ammann-Challenge

Klorollen statt monarchischer Kragen, Topf statt feiner Hut: Wenn Menschen Werke aus Malerei und plastischer Kunst mit anderen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln nachstellen, nennt man dies „tableaux vivants“, lebendige Bilder. Um auch in Corona-Zeiten Kunst zu ermöglichen, forderten unter anderem das Getty Museum in Los Angeles, die Süddeutsche Zeitung und verschiedene soziale Netzwerke in den vergangenen Monaten zu solchen „Challenges“ auf. Die Ergebnisse sind verblüffend, inspirierend, liebenswert!

In diesem Sinne startete der KDFB Landesverband Bayern am 1. Juli 2020, dem 150. Geburtstag seiner Gründerin, die Ellen-Ammann-Challenge. Bis 31. August war Einsendeschluss für die kreativen Nachbildungen.

Eine Jury, die aus der KDFB-Landesvorsitzenden Emilia Müller, der Ellen-Ammann-Beauftragten Dr. Elfriede Schießleder und der Ellen-Ammann-Biografin Adelheid Schmidt-Thomé bestand, wählte fünf Siegerbilder aus.

 

Bildvorlagen für die Ellen-Ammann-Challenge

Siegerbild von Margit Weber

© Frauenbeauftragte der LMU München (Rohland/Luft)
Die Bildvorlage mit Ellen Ammann

Das Siegerbild zur Ellen-Ammann-Challenge stammt von Dr. Margit Weber, Universitätsfrauenbeauftragte der Ludwig-Maximilians-Universität und Sprecherin der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungbeauftragten an Bayerischen Hochschulen (LaKof). Sie verbindet den Auftrag der Challenge mit dem immer noch bestehenden Auftrag des Frauenbundes und des großen Frauennetzwerks in Bayern zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen. Ihre Adaption der Ellen Ammann enthält das LaKof-Logo, das im tableaux vivants als Schärpe umgesetzt wurde.

Die weiteren Siegerbilder

Petra Escherich, Frauenbund-Frau, aktiv im Zweigverein Passau-Heining, hat das Bild „Ausgehfertig“ bewusst nicht nachgestellt. Sie will durch die Farbgebung die selbstbewusste Stärke der bemerkenswerten Ellen Ammann unterstreichen. Durch den bunten Schal zeige sie bis heute Position gegen extreme Gesinnungen! Ellen Ammann wäre nach Ansicht von Petra Escherich heute bei „Maria, schweige nicht“ aktiv. Deshalb trägt sie auf dem Bild eine weiße Blume an ihrem Dekolletee und weiße Handschuhe - die Accessoires, die Verbundenheit mit der Aktion „Maria, schweige nicht!“ demonstrieren.

Maria Herler, stellvertretende Vorsitzende des KDFB-Diözesanverbandes Eichstätt, hat Ihr Lieblingsbild von Ellen Ammann mit einer Wortwolke voller Adjektive über unsere Gründerin ausgeschmückt. Der Jury hat besonders imponiert, dass Maria Herler die Aufgabe der Challenge mit dem Thema Digitalisierung verbunden hat und damit zeigt: Der Frauenbund ist im Takt der Zeit.

Gabi Kohl und Marga Filchner aus Weiden hatten bei der Umsetzung der Ellen-Ammann-Challenge einen wunderschönen Sonntag, mit viel Lachen und auch Gekicher. Sie haben drei Bilder vorgestellt. Nicht nur beim Bild von Ellen Ammann als Kind mit dem Familienhund hatten alle sehr viel Spaß bei diesem Familienprojekt.

Christa Rott aus Untergriesbach holt Ammanns Papagei, ihre Kinder, ihren Mann, den Familienhund und ein Stückchen heile Welt (Intakte Umwelt, intakte Flora und Fauna) von der Vergangenheit in die Gegenwart. Ammann reist per Ballon in unsere Gegenwart, um gesunde und ehrliche Lebensmittel zu verteilen. Als langjährige selbstständige Geschäftsfrau und Geschäftsführerin ihrer Metzgerei, Mutter von drei Kindern und Großmutter von sieben Enkelkindern weiß Christa Rott um die Wichtigkeit qualitativ hochwertiger Lebensmittel.
Christa Rott entschied sich deshalb für den impulsgebenden Slogan „Suche ehrliche Lebensmittel“.

Zusammenstellung: Gerlinde Wosgien