KDFB

Inklusive Gesellschaft

Der KDFB Landesverband Bayern hat sich bei seiner Delegiertenversammlung 2017 dazu verpflichtet, auf all seinen Ebenen bereits bestehende inklusive Ansätze gezielter in den Blick zu nehmen und das Bewusstsein für größtmögliche Teilhabechancen zu stärken. Die Pressemitteilung dazu können Sie hier nachlesen.

Soziale Haltung ist Kern des Katholischen Deutschen Frauenbundes

Der inklusive Gedanke wird im KDFB bereits vielfältig – wenn auch meist nicht unter diesem Stichwort – gelebt, zum Beispiel wenn es darum geht, allen Mitgliedern die Teilnahme an der Gemeinschaft oder einer Veranstaltung vor Ort zu ermöglichen. KDFB-Frauen haben offene Augen und Ohren dafür, was andere benötigen und helfen gerne. Hilfe und Unterstützung anderer Menschen gehören für sie als Christinnen zum Selbstverständnis.

Von der Fürsorge zur Teilhabe

Dennoch wendet sich der KDFB einem bewussten inklusiven Perspektivenwechsel zu:

  • Inklusion heißt: Jede Person hat das Recht, an der Gesellschaft teilzuhaben. Jede hat das Recht, ihr Leben möglichst selbstbestimmt zu führen. Keine Person darf aufgrund des Alters, des Geschlechts, des Gesundheitszustands, einer Behinderung oder der Herkunft benachteiligt, abgewertet oder ausgegrenzt werden.
  • In einer inklusiven Gesellschaft haben alle, die in ihr leben, die gleichen Rechte.
  • Die Mitglieder des Frauenbundes in Bayern erhalten auf allen Ebenen Impulse, um Barrieren unterschiedlicher Art zu erkennen und sie so gut es geht abzubauen.
  • Frauen werden gleichzeitig darin bestärkt, ihre Bedürfnisse selbstbewusst und offen zu äußern. Jede kann zugleich „betroffen“ sein: von einer Barriere und als Unterstützerin. Im Mittelpunkt steht daher die Kommunikationsfähigkeit und die Achtsamkeit aller.  
  • Der Verband achtet in seinen zentralen Publikationen auf eine leicht verständliche Sprache.
  • Für seine politische Lobbyarbeit setzt sich der KDFB Bayern zum Anspruch, die Perspektive von Frauen mit Behinderungen bewusst mitzudenken, um doppelte Benachteiligung zu verhindern und die Teilhabechancen aller zu stärken.
  • Der KDFB Bayern ist einer Zusammenarbeit mit Behinderten- und Gleichstellungsvertreterinnen gegenüber interessiert und offen

Der Frauenbund unterstützt die inklusive Gesellschaft

Der KDFB versteht sich als Interessenvertretung von Frauen für Gleichberechtigung, Teilhabe und Selbstbestimmung. Er sieht sich in der Pflicht, die Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion in Gesellschaft und Kirche mit voran zu treiben und auch entsprechende Informationsmöglichkeiten bereit zu stellen.

Text: Friederike Kukula, Ansprechpartnerin im KDFB Landesverband Bayern zum Thema Inklusion

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