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Calda Ranzinger, Teilnehmerin 2015

24.09.2021

Name: Calda Ranzinger, *1952

Ellen Ammann-Preis: Teilnehmerin 2015

Projekt: INVIA KOFIZA

Link: Start – IN VIA Bayern (invia-bayern.de)

 

 

 

Es begann als ehrenamtliche Arbeit im Wohnzimmer und wuchs zu einem bayernweiten Netzwerk mit 17 Selbsthilfe- und Arbeitsgruppen und vier professionellen Beratungsstellen an. Die gebürtige Filipina Agnes Calda Ranzinger legte in den 80er-Jahren den Grundstein für das heutige „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrums für außereuropäische Frauen und deren Familien“ (IN VIA KOFIZA) in München.

Die studierte Historikerin wollte Migrantinnen beim Ankommen in ihrer neuen Heimat unterstützen und lud sie anfangs zu sich nach Hause ein. Um das Konzept „Von Migrantinnen für Migrantinnen“ weiter auszubauen, initiierte sie erste Selbsthilfegruppen, in denen sich die Frauen über das Leben in Bayern austauschten konnten. Die Gruppen wurden schon kurze Zeit später in den IN VIA Bayern e. V. – Katholischer Verband für Frauen und Mädchensozialarbeit (Fachverband der Caritas) integriert und viele neue Projekt entstanden unter der Leitung von Agnes Calda Ranzinger.

Mehr als 30 Jahre lang leistete sie beispielhafte Integrationsarbeit, u. a. als IN VIA KOFIZA-Landeskoordinatorin. Ende 2017 verabschiedete sie sich in den Ruhestand; das Netzwerk aber ruht keinesfalls – es wächst weiter im Sinne der Initiatorin.

Der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern ist mit 160.000 Mitgliedern der größte Frauenverband des Freistaats. Gegründet 1911 von Ellen Ammann, setzt er sich für Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen in Kirche, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ein.
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