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Ellen-Ammann-Preis - Wer könnte Preisträgerin sein?

Für den Ellen-Ammann-Preis - Frauen überschreiten Grenzen empfehlen sich Frauen, die in Bayern oder der Diözese Speyer leben oder wirken und die mit ihrem Engagement Grenzen überschritten und neue Wege eröffnet haben - im gesellschaftlichen, politischen oder kirchlichen Raum, in ehrenamtlicher oder hauptberuflicher Funktion. Mit dem Engagement sollen neue Wege für die Verbesserung der Lebensumstände von Frauen eröffnet werden.

Der KDFB Landesverband will mit dem Preis den Initiativ-Charakter des Engagements der Bewerberin auszeichnen. Der Frauenbund legt Wert darauf, durch den Preis deutlich zu machen, dass diese Engagements stets einen gesellschaftskritischen Charakter besitzen.

Preisträgerin könnte beispielsweise sein:

  • die beharrliche Bürgerin, die einem für gut erachteten, aber von den kommunalen Gremien als nicht vorrangig eingestuften Projekt für Mädchen zur Verwirklichung verhalf.
  • die Politikerin, die mit einer Gesetzesinitiative für neue Wege auf dem Weg der Frauenförderung gesorgt hat.
  • die Sozialarbeiterin, die dafür gesorgt hat, dass im Stadtviertel ein Projekt des Gebens und Nehmens zwischen den Generationen verwirklicht werden konnte.
  • die Unternehmerin, die für innovatives lebensereignisorientiertes Personalmanagement gesorgt und damit zur Verwirklichung der Geschlechtergerechtigkeit beigetragen hat.
  • die Zuwanderin, die aus eigener Betroffenheit ein Integrationsprojekt initiiert hat, das wesentlich zu Toleranz beiträgt, weil es dem Anders-Sein einen hohen Wert beimisst.
  • die engagierte KDFB-Frau, die ihre Idee der religionsverbindenden Aktion in ihrem Zweigverein in die Tat umsetzte.

Eine wiederholte Bewerbung mit dem gleichen Engagement ist nicht möglich. Lebenswerk-orientierte Auszeichnungen sind nicht vorgesehen.