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So kommt Licht ins Dunkel!

Nebel – Regenwetter – Schneeschauer – trübes und kaltes Wetter – November…
Gräber richten – Totengedenken – Volkstrauertag – Totensonntag…
Klingt nicht gerade positiv…
Und trotzdem ist es gut, dass es offizielle Tage gibt, an denen der Toten gedacht wird;
dass wir innehalten in allem Tun, um an die zu denken, die bereits gestorben sind.

Mir war lange nicht klar, dass der Volkstrauertag, der zum Gedenken an die vielen Millionen Opfer des Ersten Weltkrieges eingeführt wurde, auch Symbol für Frieden und Versöhnung sein sollte. Diese Bedeutung sollte viel mehr wahrgenommen werden – gerade heute, wo es wieder so viel Hass und Bedrohungen auf der ganzen Welt gibt.

Lasst uns Kerzen anzünden für alle, die in Kriegen und gewalttätigen Auseinander-setzungen ihr Leben lassen mussten und müssen. Lasst uns mit ganzem Herzen dafür beten, dass Frieden und Versöhnung nicht nur Worte bleiben. – So kommt Licht ins Dunkel!

Für Christ*innen sind in katholischen Bereichen Allerheiligen und Allerseelen Tage des Gedenkens – im evangelischen Bereich ist es der Totensonntag. Wir gehen zum Grab, das wir vorher schön „gerichtet“ haben und sind in Gedanken bei denen, die uns nahestanden und bereits vorausgegangen sind. Wir wissen sie bei Gott geborgen.

Lasst uns auch daheim Kerzen anzünden für unsere Toten und über sie sprechen: was wir gemeinsam erlebt haben, weshalb sie uns fehlen… Wir dürfen trauern und trotzdem können unsere Kinder und Enkelkinder so ein Stück Familiengeschichte „erleben“ und erfahren: die Toten leben weiter – in unseren Herzen! – So kommt Licht ins Dunkel!

Der November kann noch so grau und traurig sein – es liegt auch an uns, ob wir es dabei belassen oder Licht ins Dunkel bringen.

Alles Gute!

Regina Ries-Preiß

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